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Projekte
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Aktuelle Projekte
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GigA
Angesichts der Problematik des steigenden Alkoholmissbrauchs werden in zahlreichen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Maßnahmen zur Alkoholprävention im Jugendbereich umgesetzt. Das Projekt GigA hat zum Ziel, in sechs Beispielregionen die vorhandenen Maßnahmen im Bereich der Alkoholprävention nachhaltig zu verstärken und neue Ansätze zu fördern. Die Städte, Kommunen und Landkreise erhalten im Rahmen des Projekts eine Arbeitshilfe zur Entwicklung und Umsetzung eines Gesamtkonzeptes, das die verschiedenen Arbeitsfelder der Suchtprävention, des Jugendschutzes, des Bildungsbereichs, der Ordnungsbehörden, der Polizei u.a. einbezieht. Das Projekt wird durchgeführt von der ginko Stiftung für Prävention e. V. (Mülheim a. d. Ruhr) und finanziert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die Gesellschaft für angewandte Sozialforschung (GE-F-A-S).
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Betriebsbefragung des Bundesinstituts fĂĽr Berufsbildung
Die Sicherung des Qualifikationsbedarfs wird, angesichts des zukünftigen Fachkräftemangels, in verschiedenen Beschäftigungsfeldern ein immer wichtigeres Thema für die deutsche Wirtschaft. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) will daher eine empirische Bestandsaufnahme und Analyse des Qualifikationsbedarfs und vorherrschender Qualifikationsstrategien in deutschen Betrieben vornehmen. Dazu werden zufällig ausgewählte Betriebe in Branchen mit Beschäftigungszuwachs befragt.
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ALICE RAP
Im Rahmen des europäischen Projekts „Addiction and LIfestyles in ContemporaryEurope – Reframing Addiction Projects“ (ALICE RAP) ist die GEFAS gemeinsam mit der Universität Bergen für die Evaluation verantwortlich. An dem Projekt nehmen insgesamt 107 Forscher aus 43 Forschungseinrichtungen und 25 europäischen Ländern teil. Mithilfe eines multidisziplinären Forschungsansatzes werden Faktoren (z.B. ökonomische, soziale, psychische) der Entwicklung abhängigen Verhaltens (substanzgebunden und –ungebunden) untersucht. Dabei werden die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte in Europa in die Analysen einbezogen. Die Forschungsergebnisse dienen dazu, den Umgang mit abhängigem Verhalten – z.B. in gesundheitspolitischer Hinsicht – neu zu gestalten. Das Projekt dauert insgesamt 5 Jahre.
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Auswahl abgeschlossener Projekte
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PROTECT - Projekt
In diesem europäischen Projekt gingen die Beteiligten der Frage nach, inwiefern Warnhinweise und andere Informationen auf alkoholischen Getränken protektiv bei den Alkoholkonsumenten – insbesondere den jugendlichen KonsumentInnen – wirken. Darüber hinaus wurden Aktivitäten hinsichtlich der Einführung von Warnhinweisen sowohl auf freiwilliger als auch auf gesetzlicher Basis in einem Bericht zusammengestellt. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch die Europäische Kommission. Es waren Verbraucherschutzorganisationen, Produzenten alkoholischer Getränke, das Direktorat für Verbraucher und Gesundheit sowie Public Health ExpertInnen involviert. Die GEFAS übernahm die Evaluation des Projekts. Die Projektergebnisse sind auf der PROTECT Internetseite (http://protect-project.eu) verfügbar.
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Fokusgruppenstudie zur Tabakprävention an nordrhein-westfälischen Schulen
In der Fokusgruppenstudie sollten Lehrerinnen und Lehrer aus nordrhein-westfälischen Schulen, verschiedener Schulformen, ihre Erfahrungen und Vorstellungen zum gegenwärtigen Umgang mit dem Thema Tabakprävention an Schulen austauschen. Aus den Gruppendiskussionen sollen Empfehlungen bzw. Praxismodelle für die künftige Arbeit der Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ herausgearbeitet werden. Die Studie beantwortet die folgenden Fragestellungen: Welche fördernden und hemmenden Faktoren betreffen gegenwärtig die Tabakprävention an nordrhein-westfälischen Schulen? Welche Bedarfe und Bedürfnisse gibt es an nordrhein-westfälischen Schulen zum Thema Rauchen? Welche Erfahrungen („Good Practice“) gibt es bezüglich der Tabakprävention und der Umsetzung des Rauchverbots an den Schulen? Wie können Schulen mit dem Tabakkonsum bei Lehrerinnen und Lehrern umgehen?
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AOK Familienstudie 2010
In Zusammenarbeit mit: Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance, Berlin), Prof. Dr.Ulrike Ravens-Sieberer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) Auf der Basis der AOK-Stern-Studie „Was fördert das gesunde Aufwachsen von Kindern in der Familie?“, sollte die AOK Familienstudie einen innovativen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit in Familien sein. Eltern tragen die entscheidende Verantwortung für die Erziehung des gesellschaftlichen Nachwuchses. Die Übernahme der Rolle von Eltern ist in modernen Gesellschaften sehr komplex geworden, weil vielfältige Anforderungen der Lebensgestaltung miteinander verbunden werden müssen. Besonders anspannend ist für viele Eltern die Verbindung eigene Berufstätigkeit mit der Erziehungstätigkeit. Auch sind durch gestiegene Leistungsansprüche im schulischen Bereich, hohe Belastungen in Familien mit Kindern erkennbar. Die Familie ist die Schlüsselgruppe für die Gestaltung der gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen von Kindern. Die Studie untersucht die Belastungen und Ressourcen von Eltern bei der gesunden Erziehung ihrer Kinder. Ziel ist es, den Eltern Hilfen für die gesunde Erziehung ihrer Kinder an die Hand zu geben und dabei auf deren eigene Gesundheit, Belastungen, Ansprüche und Ziele einzugehen. Es geht dabei darum, Eltern in ihrer Verantwortung zu unterstützen. Die Ergebnisse sind empirisch abgesicherte und individuell umsetzbare Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit in Familien.
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